Törnplan Coronajahr 2021

Erste Route

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                                                   A21 Samos > Kos, 8. – 15.6.21, ca. 120 sm
In Malagari auf Samos wird SERENA  aus dem Winterlage geholt und abgeslippt, um sogleich Kurs auf den Hafen Pythagorion nehmen. Weitere Zwischenstopps sind Agathonisi, Lakki auf Leros und Kalymnos. In Kos auf Kos endet der 1. Törn.

                                                 B21 Kos > Rhodos, 16.6. – 21.6., ca. 95 sm
Von Kos segeln wir sozusagen gleich um die Ecke zum quirligen, touristisch geprägten Ort Kardamena. Paloi auf Nisyros und Livadhia auf Tilos sind zwei beschauliche Häfen. Auf Nisyros befindet sich ein Vulkankrater, der eine Besichtigung wert ist. Schließlich machen wir in Rhodos im Hafen Mandraki an der NE-Küste von Rhodos fest.

                                              C21 Rhodos > Karpathos, 22.6. – 28.6., ca. 85sm
Auf dieser Strecke befinden wir uns im windreichsten Teil der Ägäis um Karpathos. Von Rhodos Mandraki gehen wir in einer malerischen Bucht bei Lindos an der E-Küste der Insel vor Anker und warten dort evtl. ein Zeitfenster ab, um den Sprung auf einem 60sm-Trip nach Pigadia auf Karpathos zu wagen.

                                          D21 Karpathos > Chania auf Kreta, 28.6. – 18.7.,ca. 195 sm
Von Karpathos/Pigadia geht es auf einem 20sm- Trip zur benachbarten Insel Kasos in den Haupthafen Phry. Hier warten wir evtl.günstige Winde ab und baden entweder in der Bucht vor Chelatro oder aber besichtigen das 400m hoch gelegene Kloster Agios Mamas. Dann setzen wir über auf die größte Insel Griechenlands, Kreta.
Zwischenstationen auf Kreta sind Sitia an der E-Küste sowie Iraklion, Rethymnon und Chania an der N-Küste. dem Ziel der I. Etappe. Vom nahe gelegenen Flughafen Chania gehen Flüge täglich nach München.

 

 

Zweite Route

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                                             E21 Chania > Kythira, 8.8. – 14.8., ca. 90 sm

Wir lassen es ruhig angehen und segeln vorerst die N-Küste Kretas entlang bis Kolymvari, das nur 10 sm W-lich von Chania liegt, um schon am nächsten Tag die Überfahrt nach Potamos auf Antikythira anzutreten. Wir legen in dem beschaulichen Ort einen Hafentag ein, um evtl. die ehemalige Wassermühle von Potamos zu besichtigen und zu baden und relaxen. Vor Kapsali an der S-Küste v. Kythira gehen wir tags darauf vor Anker oder, falls noch ein Liegeplatz zu ergattern ist in den Hafen. Wir haben Zeit, uns noch einen Tag mit der Insel zu beschäftigen und segeln weiter die E-Küste entlang in die Bucht vor Diakofti, wo der Törn zu Ende geht.
Der Flughafen Kythira ist nur 6 km von Diakofti entfernt.

F21 Kythira > Kalamaki, 15. – 29.8., ca. 180 sm

Auf diesen Törnstrecken gehen wir überwiegend auf N-Kurs und werden häufig gegenan segeln, weshalb das durchschnittliche Tagesetmal nur 15 sm beträgt.
Gleich am 1. Tag steht die Überfahrt zur S-Küste des Peloponnes an, wo wir im sicheren Hafen von Profitis Ilias festmachen.
Die nächste Teilstrecke nach Monemvasía führt uns am Kap Maleas vorbei, der SE-Spitze des Peloponnes, das der starken Winde wegen berühmt und berüchtigt ist. Evtl. müssen wir ein Windfenster abwarten. In Monemvasía angekommen, gönnen wir uns einen Landtag. Der Ort ist einer der sehenswertesten und beeindruckendsten Griechenlands – die Zeit blieb hier scheinbar im Mittelalter stehen. Burgen, Mauern, enge Natursteingassen, alte Häuser und vierzig Kirchen in einem nahezu ursprünglichen Zustand.
Nach Monemvasía kreuzen wir weiter Richtung Norden.  Kayparissi-Paralia statten wir nur einen kurzen Besuch ab und machen Halt in Kouzounas auf der Insel Spetses und in der gut geschützten Bucht vor dem reizenden Ort Porto Cheli im Argolischen Golf.
Ermioni und Hydra liegen auf der Strecke, wobei Hydra sehr stark touristisch geprägt ist und im Hauptort in dieser Zeit wohl kaum ein vernünftiger Liegeplatz zu ergattern sein dürfte. Evtl. ankern wir in einer 2 km entfernten Badebucht und erkunden den Ort per pedes.
Poros anzusteuern ist ein Traum für jeden Fahrtensegler – besonders die enge Passage zwischen der Insel und dem Peloponnes sucht ihresgleichen.
Nach einem nur 7 sm – Trip geht es nach Methana auf Khersonisos. Der Ort ist bekannt durch seine Schwefelquelle im Hafenbecken. Dem Wasser werden nicht nur therapeutische Eigenschaften zugeschrieben; Bootseigner steuern den Hafen gerne an, weil das schwefelhaltige Wasser jegliches Leben abtötet und somit auch das Unterwasserschiff reinigt.
Wir erreichen die Insel Ägina und tauchen ein in den Saronischen Golf. Die Winde wehen hier wesentlich moderater, weil überwiegend frei von Meltemi. Perdika an SW-Seite und Ägina, der Hauptort der Insel sind als Zwischenstationen vorgesehen.
Mit Salamina und Perama erreichen die nördlchsten Punkte der beiden Seereisen. Das Revier ist auch deshalb interessant, weil wir wegen der Nähe des größten Hafens von Griechenland, Piräus, regen Schiffsverkehr der Marine und der Handelsschifffahrt erleben.
Mit einem Katzensprung von nur 7 sm gelangen wir ans Ziel dieses Törns, der Marina Kalamaki. Von hier verkehren ½-stündlich Busse zum Flughafen Eleftherios Venizelos, Athen.

G21 Kalamaki > Mykonos, 29.8. – 5.9., ca. 90 sm

Wir laufen aus in der nicht gerade ruhigen Marina Kalamaki und setzen Kurs ab Richtung SE in die beliebte Anker- und Badebucht Palaia Fokaia. Ein Highlight schon am nächsten Tag; mit einem kurzen Schlag gehts zum Kap Sounion, wo wir in der Bucht unterhalb dem Poseidon-Tempel vor Anker liegen. Die Besichtigung der Tempelanlage ist ein Muss, für jeden, der ihn noch nicht gesehen hat und das am Besten abends vor Einbruch der Dunkelheit. Denn von hier ist der angeblich schönste Sonnenuntergang Griechenlands zu beobachten.
Der nächste Trip führt uns zur Insel Kea in den idyllisch gelegenen Hafen mit Ankerbucht vor Vourkari. Wir lassen mind. 38 sm im Kielwasser und erreichen die geschäftige Stadt Ermoupolis auf Syros. Hoch oben am Berg in der Alten Stadt sollten man zu Abend essen. Der Ausblick auf die weite Bucht vor der Stadt wird uns lange in Erinnerung bleiben.
Ein weiteres Highlight ist die Insel Mykonos, das Ziel dieses Törns. Sie wird als die Insel zum Verlieben bezeichnet und ist bekannt für ihre sommerliche Partystimmung….  Die Insel verfügt über einen internationalen Flughafen mit täglichen Flügen nach München.

H21 Mykonos > Samos, 5.9. – 12.9., ca. 110 sm

Je nach Wetterlage bleiben wir noch 1 Tag auf Mykonos und machen uns am 2. Tag auf einen 50 sm – Trip nach Agios Kirykos auf Ikaría. Die Marina ist neu jedoch nicht bewirtschaftet. Der Ort selbst ist quirlig, ein griechisches Original mit wenig Tourismus.
Samos steht als letzte Insel auf dem Programm. Wir machen einen Zwischenstopp im Hafen Marathokampos. Pythagorion ist der vorletzte Ort, den wir anlaufen. Der Stadthafen ist malerisch gelegen, doch in dieser Zeit noch ziemlich betriebsam. Die Stadt wurde nach ihrem Sohn, den großen Mathematiker und Philosophen Pythagoras benannt. Ihm zu Ehren wurde 1988 auf der Mole des Stadthafens ein Denkmal errichtet.
Nach den letzten 20 sm liegt die Stadt Samos vor uns. Im gegenüberliegenden Boatyard in Malagari geht SERENA an Land, wo sie hoch und trocken den Winter verbleibt.
Auf Samos gibt es einen internationalen Flughafen mit täglicher Verbindung nach München.